Reverion für den Deutschen Zukunftspreis 2026 nominiert
Reverion ist für den Deutschen Zukunftspreis 2026 nominiert, den Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation. Die Mitgründer Dr. -Ing. Stephan Herrmann, Felix Fischer und Prof. Dr.-Ing. Hartmut Spliethoff vom Lehrstuhl für Energiesysteme der Technischen Universität München, wo Reverions Reise einst begann, gehören damit zu den drei Teams, die in diesem Jahr um die Auszeichnung konkurrieren. Diese wird am 18. November 2026 traditionell in Berlin verliehen.
Ausgezeichnet wird die entwickelte Technologie: ein reversibles Hochtemperatur-Brennstoffzellenkraftwerk, das je nach Bedarf Strom aus Biogas, Erdgas oder Wasserstoff erzeugt oder überschüssigen erneuerbaren Strom in speicherbares Gas umwandelt, im Betrieb mit Biogas sogar CO₂-negativ. Im Praxisbetrieb erreichte eine Vorserienanlage 74,2 Prozent elektrischen Wirkungsgrad, ein neuer Weltrekord für thermische Kraftwerke.
„Unsere Mission ist es, Effizienz neu zu denken, nicht nur als technische oder wirtschaftliche Kennzahl, sondern als zentralen Baustein der Energiewende", sagt Stephan Herrmann, CEO von Reverion.
Die Idee entstand 2015 im Rahmen von Herrmanns Promotion an der TU München, gemeinsam mit seinem Doktorvater Prof. Dr.-Ing. Hartmut Spliethoff. 2022 entstand Reverion als Ausgründung der TUM, heute beschäftigt das Unternehmen rund 220 Mitarbeitende in Eresing. Sieben Anlagen sind bereits im Feldeinsatz.
Mehr zu unserer Technologie und Nominierung gibt es hier.
Bildnachweis: Deutscher Zukunftspreis/Ansgar Pudenz